Was gibt’s Neues?

 

Weihnachts-Schnellschachturnier 2011

Bei der DJK Arminia Eilendorf

 

Wegen des guten Kontaktes zu den Bretthoppern hatten die Schachfreunde der DJK Arminia Eilendorf uns auch in diesem Jahr zum Weihnachts-Schnellshach-Turnier eingeladen. Es fand am Samstag, 17.12.2011 statt. Beginn war diesmal bereits um 14.00 Uhr. Insgesamt hatten sich 30 Teilnemer angemeldet –eine stolze Teilnehmerzahl. Kurz vor 14 Uhr hatten Ecki Reckers, Kurt Schorn und seine Frau Lisa uns am Bahnhof  Aachen-Rothe Erde in Empfang genommen. Wir, das waren diesmal HaPe Engel, Erika und ich, der Schreiber dieser Zeilen. Die beiden Damen machten es sich zu Hause bei Schorns gemütlich, während wir zur Kampfstätte fuhren. Es gab ein herzliches „Hallo“ und viele leckere Aachener Printen und Glühwein. Dann ging es erst mal an die Bretter. 7 Runden bei 15 Minuten  Bedenkzeit standen auf dem Programm. Gegen 18.00 Uhr wurde dann die Siegerehrung vorgenommen, wobei wir als höfliche Gäste natürlich nicht auf die vordersten Plätze spekuliert hatten. Allen Teilnehmern wurde eine Weihnachtstüte mit vielen Leckereien überreicht, die ein gewisser K. S. aus A. für alle (!) spendiert hatte. Dafür sagen wir vielen Dank!!! Beim Verlesen der Abschlusstabelle kam ich auf Platz 11, Kurt auf Platz 15 und HaPe auf 27 ein. Es hat uns wirklich wieder großen Spass gemacht, dabeisein zu dürfen!

Nach dem Aufräumen ging es dann zur Stärkung in ein nahegelegenes Restaurant, wo wir es uns im Kreis der Eilendorfr Schachfreunde gut gehen ließen. Unsere beiden besten Ehefrauen von allen kamen auch hinzu und es wurde ein gemütlicher Abschluss. Gegen 22.00 Uhr ging es dann heimwärts. Gerne kommen wir in 2012 wieder nach Eilendorf!

 

(Ewald Heck)

 

 

33. Deutsche Meisterschaften im Blindenschach

 

Vom 1. bis 9.06.2011 fand die 33. Auflage der Deutschen Meisterschaften im Blindenschach statt. Gespielt wurde im Hotel Sonneck, Knüllwald-Rengshausen (Nähe Kassel). Bis auf den amtierenden Meister Oliver Müller waren alle Spitzenkräfte vertreten. Aus dem Spielbezirk West (NRW) waren Elisabeth und Werner Fries, Günter Thieme, Wolfgang Selig und der Schreiber dieser Zeilen am Start. Leider nahm ausser mir selbst kein weiterer „Bretthopper“ an den Meisterschaften teil. Günter hatte seine Freundin Brigitte, Wolfgang seine Frau Ursel und ich selbst meine Frau Erika an der Seite, die zum Gelingen des Turniers beigetragen haben. Das Hotel bot wieder einen erstklassigen Service mit guter Küche und vielen Annehmlichkeiten im Hause und auf dem Gelände. Bei tollem Sommerwetter waren wir täglich im Wald zu ausgedehnten Spaziergängen unterwegs.

 

Das Schachturnier verlief von Beginn an sehr spannend: „Ecki“ Kröger und Manfred Heinich erwischten den besten Start, wurden jedoch nach einigen Runden von Olaf Dobierzin und Toni Lindenmair abgefangen. Rekordmeister Dieter Riegler tat sich am Anfang sehr schwer, kam später jedoch besser „in Fahrt“. Etwa ab Mitte des Turniers gingen Olaf Dobierzin und Toni Lindenmair in Front und hatten lange Zeit beste Aussichten auf den Meistertitel. Es gab diesmal in der letzten Runde ein echtes Finale zwischen Dieter Riegler und Olaf Dobierzin. Toni Lindenmair schreibt hierzu in der „Schach-Infomail Nr. 1173“ – nachzulesen unter www.schachkomet.de - :

 

"Der alte Fuchs hat es wieder mal geschafft!" meinte einer der Teilnehmer kurz nach 16.00 Uhr, als die letzten Züge der letzten Partie bei der 33. Einzelmeisterschaft des DBSB gespielt waren. Gemeint hat er - na, wen schon - Dieter Riegler. In der entscheidenden Partie setzte dieser sich gegen Olaf Dobierzin nach wechselvollem Partieverlauf in einem komplizierten Turmendspiel durch und sicherte sich so seinen 9. Titel insgesamt. Riegler kam auf 6,0 Punkte, wie auch Lindenmair und Pohlers. Ein Buchholzpunkt gab den Ausschlag zugunsten von Dieter Riegler gegenüber dem Berichterstatter, der aber mit Platz 2 seine beste Platzierung bei einer Deutschen überhaupt feiern kann. Durch zwei Siege in den letzten beiden Runden sicherte sich Pohlers Bronze, nachdem er sich im Turnier zunächst "vornehm zurück gehalten" hatte.

 

Und bei mir selbst? In den ersten 6 Runden gab es im Wechsel Niederlagen und Siege gegen Heinz Engl, Wolfgang Selig, Dieter Riegler, Werner Fries, Alexander Schneider und Robert Weichenmeier. In den Runden 7 und 8 folgten Remisen gegen Andreas Ilic und Günter Thieme und am letzten Tag ein Sieg über Max Wilhelm. Unterm Strich war das zufriedenstellend. Auch Wolfgang Selig (5,0 Punkte) und Günter Thieme (4,5) dürften zufrieden nach Hause gefahren sein. Die beiden „Friesens“ hatten sicher eine höhere Punktausbeute anvisiert.

Einen tag nach dem Turnier wurde im Rahmen der Delegiertenversammlung ein neuer DBSB-Vorstand mit Volkmar Lücke an der Spitze gewähLt. Näheres ist auf der Homepage des DBSB unter www.blindenschachbund.de zu lesen.

 

(Ewald Heck)

 

Hier zur Vervollständigung noch die Abschlustabelle der Deutschen Meisterschaft 2011:

 

 

 

 

 

Rg

Name

Pkte

Buchh.

1.

Riegler, Dieter

6,0

47,5

2.

Lindenmair, Anton

6,0

46,5

3.

Pohlers, Jürgen

6,0

41,5

4.

Dobierzin, Olaf

5,5

46,5

5.

Engl, Heinz

5,5

46,0

6.

Schellmann, Frank

5,5

45,5

7.

Ilic, Andreas

5,5

39,0

8.

Heinich, Manfred

5,0

48,0

9.

Kröger, Eckhardq

5,0

47,0

10.

Pinnow, Manfred

5,0

41,5

11.

Heck, Ewald

5,0

36,0

12.

Selig, Wolfgang

5,0

36,0

13.

Ellinger, Peter

4,5

44,0

14.

Müller, Manfred

4,5

42,0

15.

Steinhart, Matthias

4,5

39,0

16.

Eichstaedt, Mirko

4,5

36,0

18.

Thieme, Günter

4,0

35,0

18.

Schneider, Alexander

4,0

38,0

19.

Wilhelm, Max

2,0

35,0

20.

Fries, Elisabeth

2,0

34,0

21.

Fries, Werner

2,0

33,5

22.

Weichenmeier, Robert

1,5

33,5

 

 

 

 

 

21. DBSB-Mannschafts-Meisterschaft 2011

 

An den Deutschen Meisterschaften konnten die Bretthopper diesmal keine eigene Mannschaft stellen, da die Stammspieler Willi und Kurt leider verhindert waren. Bedauerlicherweise konnten auch Michael, Nicka und Detlef nicht mitspielen. Auch der BSC Essen konnte nur auf zwei Vereinsmitglieder zurückgreifen und so entschlossen wir uns, diesmal ein Kombi-Team aufzubieten. Wieder war Erika Heck mit dabei. Der Turnierorganisator des DBSB, Manfred Müller, hatte in diesem Jahr das Ramada-Hotel Dresden ausgewählt, wo wir gut untergebracht waren. Einige Teilnehmer und Begleitungen haben das kulturelle Angebot der Stadt genutzt. Am Dienstagvormittag wurde eine kleine Stadtführung mit Besichtigung des Zwingers und der Liebfrauenkirche angeboten, an der viele Schachfreunde teilnahmen. Den Vormittag nutzten wir bei sonnigem, aber knackig kaltem Wetter zu Spaziergängen in die Umgebung. Auch wenn es ein schönes Turnier war, so haben wir unsere fehlenden Bretthopper doch sehr an unserer Seite vermisst!!! Aufgrund einer ungeraden Teilnehmerzahl gab es in jeder Runde ein Freilos – wir waren am 2. Tag spielfrei. Am Schluss konnten wir mit dem Erreichten sehr zufrieden sein: Wir fuhren mit einem ausgeglichenen Punktekonto nach Hause. Neuer Deutscher Meister wurde das Team aus Heidelberg. Alle Resultate und die Abschlusstabelle, die ich der „Schach-Infomail“ von Toni Lindenmair entnommen habe, sind unten abgedruckt.

(Ewald Heck)

 

 

21. DBSB-Mannschafts-Meisterschaft 2011

(von Fritz-Günter Obert, Dresden)

 

1. Runde am 21.02.2011

 

BSF Heidelberg                       3,5 : 0,5    Augsburg

Stuttgart                                    1 : 3    Leipzig

Hannover                                2,5 : 1,5    Hamburg

Essen/Bretthoppers                   1 : 3    Berlin/Brandenburg

1. Thieme                                   0 : 1    Seidel

2. Heck                                       1 : 0    Müller

3. Engel                                      0 : 1    Hawranke

4. Grothe                                    0 : 1    Beutelhoff

 

Kommentar: Essen/Bretthoppers gehen in Führung, aber dann setzt sich doch noch Berlin durch.

 

Damenauswahl spielfrei

 

2. Runde am 22.02.2011

 

Berlin/Brandenburg                    0,5 : 3,5   BSF Heidelberg

Leipzig                                         4 : 0    Damenauswahl

Augsburg                                    2 : 2    Hannover

Hamburg                                      2 : 2    Stuttgart

Essen/Bretthoppers spielfrei

 

3. Runde am 23.02.2011

 

BSF Heidelberg                2 - 2               Leipzig

Hannover                         1,5 - 2,5              Berlin

Damenauswahl                     0 - 4                 Essen/Bretthopper

1. Fries                                 0 : 1                 Thieme

2. Mikuczak                          0 : 1                  Heck

3. Kröger                              0 : 1                 Engel

4. Weisssflog                       0 : 1                  Grothe

 

Kommentar: Eine sehr einseitige Partie.

 

Stuttgart                             1,5 - 2,5               Augsburg

 

4. Runde am 24.02.2011

 

Essen/Bretthoppers                 0 - 4              BSF Heidelberg

1. Thieme                                 0 : 1               Schellmann

2. Heck                                     0 : 1               Riegler

3. Engel                                   0 : 1                Schulz

4. Grothe                                 0 : 1                Pinnow

 

Kommentar: Der Favorit setzte sich deutlich durch.

 

Leipzig                                      2,5 : 1,5             Berlin

Damenauswahl                         0 - 4                   Hannover

Augsburg                                2 : 2                      Hamburg

 

5. Runde am 25.02.2011

 

BSF Heidelberg               3,5 - 0,5    Hannover

Augsburg                             2 : 2    Essen/Bretthoppers

1. Lindenmair                       1 : 0                  Thieme

2. Jagdhuber                       Remis               Heck

3. Niehaus                          Remis                Engel

4. Weichenmeier                 0 : 1                  Grothe

 

Kommentar: Der spannendste und längste Mannschaftskampf der 5. Runde. Erst ging Essen/Bretthoppers in Führung, dann folgten 2 Remispartien, erst in der letzten Partie konnte Toni Lindenmair für Augsburg ausgleichen.

 

Hamburg                              1 - 3    Leipzig

Stuttgart                                4 – 0   Damenauswahl

Berlin/Brandenburg    Spielfrei

 

 

Endtabelle:

Nr. Name                           S  R  V  MP   Bucholz-P.    Brettpunkte

1.  BSF Heidelberg            4  1  0   9          30          16,5

2.  Leipzig                          4  1  0   9          26          14,5

3.  Berlin/Brandenburg       3  0  2  6          28           11,5

4.  Augsburg                       1 3  1   5          28           9

5.  Hannover                       2  1  2  5          26          10,5

6.  Essen/Bretthoppers       2 1  2  5           23          11   

7. Stuttgart                          2  1  2  5          20          12,5

8.  Hamburg                        1  2  2  4          24          10,5

9.  Damenauswahl              1  0 4  2           24           4

 

Es wurden 80 Partien gespielt, die kampflosen Partien wurden nicht ausgewertet.

Es wurden 23 Partien remis, 30 Partien mit Weiß und 27 Partien mit Schwarz gewonnen.

 

Die besten Einzelergebnisse aller teilnehmenden Mannschaften erreichten Gerd Schulz (BSF Heidelberg), Olaf Doberzin(Leipzig) und Peter Sand(Hamburg).

 

Am 1. Brett erreichte Olaf Doberzin (Leipzig) 4,5 Brettpunkte.

Am 2. Brett erreichte Dieter Riegler (BSF Heidelberg) 4 Brettpunkte

Am 3. Brett erreichten Gerd Schulz ((BSF Heidelberg) und Peter Sand

(Hamburg)

Am 4. Brett erreichten Manfred Pinnow (BSF Heidelberg) und Ludwig Beutelhoff

(Berlin/Brandenburg) 4 Punkte.

 

Ich danke allen Teilnehmern für den reibungslosen Ablauf für das Turnier und

deren Fairplay.

 

Mit freundlichen Grüßen

Fritz Obert

Turnierleiter und Schiedsrichter

 

 

 

19. Offene Belgische Blindenschachmeisterschaft in Nieuwpoort

Vom 10. – 14.11.2010

(von Detlef Kaiser, Euskirchen)

 

Im Sommer erfuhr ich vom offenen Schachturnier des belgischen Blinden- und Sehbehinderten-Schachbundes. Da mir dieses Turnier interessant zu werden versprach, habe ich mich gleich angemeldet. Das Turnier fand vom  10. bis 14. November in Nieuwpoort statt. Diese Stadt liegt zwischen Ostende und Dünkirchen direkt an der Nordsee. Es wurden 7 Runden Schweizer System gespielt. Pro Tag 2 Spiele mit einer maximalen Bedenkzeit von 4 Stunden. Jeder Spieler bekam für ein gewonnenes Spiel 2,50 Euro Prämie ausgezahlt. Es hatten sich 34 Teilnehmer angemeldet: Franzosen, Niederländer, Deutsche und Belgier. Das Turnier war gut organisiert und wurde straff durchgeführt. An zwei Abenden gab es Unterhaltung durch ein Bingospiel und eine Tombola mit vielen Preisen.

 

Das Wetter war die ganze Zeit über scheußlich. Das Sturmtief Carmen war teilweise so heftig, dass die Warmwasser- und Heizungsanlage in einer Nacht ausfiel, so dass man kalt duschen musste.

 

Am Ende dieses Turniers hatten sich die 5 Deutschen in der ersten Hälfte des Teilnehmerfeldes platziert. Norbert Raestrup, Platz 16, mit 3,5 Punkten;

Ewald Heck, Platz 11, mit 4 Punkten; Detlef Kaiser, Platz 10, mit 4,5 Punkten;

Kurt Schorn, Platz 8, mit 4,5 Punkten; Volkmar Lücke, Platz 6, mit 4,5 Punkten. Der Sieger der 19. offenen Belgischen Blindenschachmeisterschaft war in diesem Jahr Didier Dalschaert (Belgien).

 

Abschließend möchte ich sagen, dass es ein schönes, aber anstrengendes Turnier war. Die belgischen Schachfreunde haben sich wirklich viel Mühe gegeben.

 

 

 

1. Baltic Sea Blind Chess Cup (BBCC) 2010

 

(Bericht von Turnierleiter Fritz-Günter Obert, Timmendorfer Strand)

 

Eckhard Kröger hat den 1. Platz gewonnen im 1. BBCC 2010!

 

Nach einem etwas holprigen Start hat Eckhard Kröger auf den letzten Runden doch noch zur alten Stärke zurückgefunden und mit einem halben Punkt Vorsprung - aber ungeschlagen - den Sieg davongetragen. Volkmar Lücke kam auf dem 2. Platz auf Grund der besseren Wertung vor Manfred Granz. Auch diese beiden rüstigen Senioren haben keine Partie verloren. Alle drei haben sich für die DBSB-Einzelmeisterschaft 2011 qualifiziert.

 

Herzlichen Glückwunsch den drei Spielern für ihren schönen Erfolg!

 

Es nahmen vier Frauen an dem Schachturnier teil. Uschi Mikuszak, Ina Eichstädt, Ilse Lange und Helga Weißflog haben ein gutes Turnier gespielt. Wir würden uns darüber freuen, wenn die vier Damen weiter so erfolgreich spielen.

 

Leider musste Haucke Knoop krankheitsbedingt nach 2 Runden vom Turnier zurücktreten – gute Besserung!

 

Es wurden insgesamt 58 Partien gespielt, davon endeten 17 Remis. Mit Weiß wurden 18 Partien gewonnen, mit Schwarz wurden 23 Partien gewonnen.

 

Ich danke allen Teilnehmern, Begleitungen und Helfern für ihr Engagement. Im nächsten Jahr findet das 2. Baltic Sea Blind Chess Cup wieder in Timmendorfer Strand vom 10. - 18.10.2011 statt.

 

Ich danke auch Volkmar Lücke für die Organisation und dem Aura-Hotel für die schöne Turnierwoche!

 

Hier die Abschlusstabelle:

 

Rg

Name

Verein

Punkte

Buchh

1.

Eckhard Kröger

BSK Hannover

5,5

30,5

2.

Volkmar Lücke

BSG Hamburg

5,0

29,5

3.

Manfred Granz

BSG Hamburg

5,0

28,0

4.

werner Kranz

BSK Hannover

4,5

27,5

5.

Ewald Heck

Bretthopper Rheinland

4,5

26,5

6.

Peter Ellinger

BSK Hannover

4,0

31,5

7.

Mirko Eichstädt

BSG Hamburg

4,0

26,5

8.

Ursula Mikuszak

BSK Hannover

4,0

23,0

9.

Alexander Schneider

BSG Hamburg

3,5

27,5

10.

Ina Eichstädt

Brandenburg

3,5

20,0

11.

Ilse Lange

BSG Hamburg

3,5

19,5

12.

Gerhard Asbeck

BSG Hamburg

3,0

24,5

13.

Olaf Ehrsam

BSG Hamburg

3,0

22,0

14.

Helga Weißflog

BSK Hannover

3,0

22,0

15.

Udo fandrich

BSK Hannover

3,0

22,0

16.

Jan Zeemann

Niederlande

2,0

20,5

17.

Dieter Heger

BSG Hamburg

1,0

21,5

18.

Haucke Knoop

BSG Hamburg

1,0

8,5

 

 

 

 

Simultanschach beim 10. cSc Langenfeld am 5. September 2010

 

(Nach einer Textvorlage von Kersten Linke, Schach-AG der KAG Langenfeld)

 

Der stark sehbehinderte Michael Urban spielt simultan gegen die Vertreter des Rates der Stadt Langenfeld.

 

Seit 2006 hat die Schach AG des Konrad-Adenauer-Gymnasiums (KAG) freundschaftliche Beziehungen zu blinden und sehbehinderten Schachspielern.

 

Gegenbesuch

 

„Wir besuchen unsere Freunde im Frühjahr in Köln - und dank der Unterstützung durch die Elisabeth und Bernhard Weik Stiftung können wir sie dann zu einem Gegenbesuch in Langenfeld anlässlich des capp Sport cup (cSc) einladen”, erläutert Kersten Linke, der die AG ehrenamtlich leitet. Für die Jubiläumsauflage des cSc haben sich die Schüler etwas einfallen lassen: Gegen mehrere Gegner gleichzeitig – simultan - zu spielen, ist alles andere als einfach. Auftritte von blinden oder sehbehinderten Simultanspielern sind zwar nicht außergewöhnlich, aber sehr selten. Ein gleichzeitiger Auftritt mit einem sehenden Simultanspiel dürfte jedoch eine Premiere sein. 

 

Lokalpolitiker in Schwierigkeiten…

 

Michael Urban von den Bretthoppern Rheinland hat aufgrund einer Makuladegeneration nur noch ein Restsehvermögen von 10 Prozent, aber mit seiner aktuellen DWZ (= deutsche Wertungszahl) von 1736 eine beachtliche Spielstärke. Das mussten auch Helmut Konrad (Grüne), Felix Freitag (BGL), Michaela Detlefs- Doege (CDU) und Hans-Peter Büttgenbach (FDP) erfahren, die allesamt ihre Partien verloren. „Ein hartes Stück Arbeit”, kommentierte Michael Urban die Leistung der Langenfelder Lokalpolitiker.

 

Pech hatte Hans- Peter Büttgenbach, dem man das vorausgegangene Training mit seinem Schachprogramm Fritz deutlich anmerkte, denn im entscheidenden Augenblick erkannte er nicht, dass er eine technische Remisstellung ( Unentschieden) herbeiführen konnte.

 

Quelle: Langenfelder Stadtmagazin Online

(Nachtrag von Ewald Heck:

Michael ließ nichts anbrennen und besiegte alle Gegner: 4 : 0)

 

 

 

Deutsche Meisterschaft im Blindenschach der Senioren 2010

vom 30.07. bis 05.08.2010 in Lam

 

7 Runden Schweizer System

Turnierleiter: Manfred Müller, Senftenberg

 

An diesem Turnier nahm auch Bretthopper Willi Beckmann teil. Mit 4 Punkten im Gepäck trat er die Rückreise an den Rhein an. So ganz zufrieden war er mit der Ausbeute nicht, denn „er kann es besser!“ Nach sieben Runden standen drei Siege, zwei Remis und zwei Niederlagen auf dem Konto. Willi hatte einen recht mißglückten Start (1 Punkt aus 4), aber dann drehte er mächtig auf und ließ seine gefürchtete Kampfkraft aufblitzen, denn er siegte dreimal in Folge! Er reiste zum Turnier in Begleitung seines Enkels Matthias (14) an. Beide sind ein eingespieltes Team und haben sich in der Oberpfalz eine schöne Woche mit langen Spaziergängen, regionalen Köstlichkeiten und Schach am Nachmittag gemacht.

 

Endstand nach 7 Runden

 

  1. Sand,Peter......  5,0 28,5 166,0

  2. Müller,Manfred..  5,0 24,5 174,0

  3. Kranz,Werner....  5,0 21,5 178,0

  4. Schulz,Fred.....  4,5 22,5 177,5

  5. Traub,Heinrich..  4,0 23,0 177,0

  6. Beckmann,Wilhelm  4,0 23,0 169,5

  7. Niehaus,Reinhard  3,0 28,0 167,0

  8. Granz,Manfred...  3,0 23,5 176,0

  9. Sand,Werner.....  1,5 23,5 168,5

 10. Weißflog,Helga..  0,0 27,0 161,5

 

 

 

DBSB - Regionalturnier West 2010

 

in Bad Meinberg vom 21.02. bis 27.02.2010

7 Runden Schweizer System

 

Impressionen vom Turnier – geschrieben von Detlef Kaiser und Ewald Heck:

 

Bezirkseinzelmeisterschaft West 2010

 

Wie vor 2 Jahren trafen sich die Schachspieler aus NRW im Aurazentrum Bad Meinberg zur Bezirkseinzelmeisterschaft. Anders als damals traten diesmal nur 12 Spieler an. Trotz des schlechten Wetters waren alle Spieler wohlbehalten und gut gelaunt angekommen. Da wir uns nun schon seit vielen Jahren kannten, fiel die Begrüßung entsprechend freundschaftlich und herzlich aus.

 

Am Samstagabend, den 20. Februar 2010, versammelten wir uns nach dem Abendessen an der Rezeption und gingen gemeinsam in den Konferenzraum, wo wir dann eine kurze Besprechung hatten. Hier nun erläuterte Günter Thieme, unser Bezirksleiter West, die Aktivitäten des Bezirks für den vergangenen Zeitraum. Eine kurze Diskusion darüber, ob wir weiterhin die Turniere im Aurahotel Bad Meinberg auf Grund der gestiegenen Kosten abhalten sollten oder nicht, entspann sich. Letztlich entschieden sich die meisten dafür im Haus zu bleiben, um die noch verbliebenen Blindenzentren zu unterstützen. Auch mussten wir einen neuen Bezirksleiter wählen. Doch der Alte wurde auch gleich wieder der Neue. Zum Schluss wurde noch über das anstehende Turnier gesprochen, bevor wir auseinander gingen. Zu später Stunde saßen noch einige gemütlich in der Cafeteria.

 

Der Sonntag Vormittag wurde zu einem Spaziergang durch den Kurpark genutzt, und das obwohl noch viel Glatteis vorhanden war. Relativ schnell taute die Sonne das gefrorene Schmelzwasser auf, so dass wir unbeschwerlicher gehen konnten. Zur Mittagszeit, kurz vor Spielbeginn, kam Hans-Peter Engel angereist und machte die Schachgruppe komplett. Um 13.30 Uhr begann nun das erste von 7 Spielen. 2 Stunden 40 Züge, 30 Minuten für den Rest. Nach Beendigung der ersten Runde gab es keine große Überraschung, sieht man davon ab, dass der an Stelle eins gesetzte Wolfgang Selig nur ein Remis gegen Hans-Peter Engel herausholen konnte.

 

Leichter Nieselregen auf das gefrorene Tauwasser vom Vortag machte den Montagvormittag-Spaziergang zu einer einzigen Rutschpartie. Glücklicherweise kamen alle wieder unbeschadet zurück ins Haus. Das Topspiel an diesem Tag lautete Heck gegen Kaiser, was Ewald für sich nach langem Kampf entscheiden konnte. Nach dem gemeinschaftlichen Abendessen gestalteten sich die Schachfreunde ihre Freizeit sehr unterschiedlich. Ein paar gingen in die Sauna und anschließend schwimmen, andere lasen auf

 ihren Zimmern, benutzten den Computer oder gingen in die Cafeteria um einen zu trinken.

 

Der dritte Spieltag begann trübe und regnerisch. An diesem Tag lautete das Topspiel Thieme gegen Heck. Beide Spieler einigten sich auf Remis. Inzwischen hatte sich der Regen in Schnee verwandelt und alles lag wieder frisch verschneit da. Nach dem Abendessen traf sich fast die gesamte Schachgruppe in der Cafeteria um sich in geselliger Runde zu amüsieren.

 

Am Mittwoch hatten 3 Spieler 3,5 Punkte und somit war ein eindeutiges Spitzenspiel nicht zu benennen. Es kristallisierte sich jedoch immer mehr heraus, dass Ewald Heck den Titel wohl holen würde, hatte er doch seine schärfsten Konkurenten unbeschadet überstanden. Nach dem Abendessen an diesem Tag wollten 10 Spieler ein kleines Schnellschachturnier austragen. Dazu trafen sie sich um 19 Uhr in der Cafeteria. Es wurden 4 Runden mit einer 15 minütigen Bedenkzeit gespielt. Dieses Turnier gewann Ewald mit 3,5 Punkten. Nach dem kleinen Turnier blieb man noch zusammen, trank etwas und unterhielt sich noch lange.

 

Jeden Morgen vor dem Frühstück machten meine Frau, mein Hund und ich einen kleinen Rundgang durch das nahe am Haus gelegene Waldstück. Dabei konnten wir beobachten, dass die Schneemassen durch den Regen der vergangenen Tage erheblich abgeschmolzen waren. Jetzt trafen wir auch Bauarbeiter an, die in dem Waldstück arbeiteten. Wir fragten sie, was da gebaut würde. Man erklärte uns, dass das ein Sendemast für die umliegenden Ortschaften für das Mobilfunknetz werden würde. Dieser Mast sollte 34 Meter hoch in den Himmel ragen. Zurück im Haus beim Frühstück wurden wir täglich nach unserem Essenswunsch gefragt. Es gab immer 2 Menüs zur Auswahl. Die Überraschung an diesem Tag war das Spiel zwischen Hans-Peter Engel und Werner Höhmann. Von der Spielstärke her hätte Hans-Peter es gewinnen müssen, doch er hat gepatzt. Es schälten sich die Favoriten immer mehr heraus. Dabei lag Ewald vor Günter und mir.

 

Am sechsten Spieltag war das Spiel zwischen Heck und Selig interessant. Doch auch hier bestätigte Wolfgang Selig seinen Ruf als Remiskönig. Somit konnte er nicht mehr aus eigener Kraft in die Spitzengruppe gelangen. Er benötigte Schützenhilfe. Nur wenn einer der Oberen noch patzen sollte, könnte er in die Ränge gelangen.

 

Am letzten Spieltag gab es nur 2 Dinge, die man als bemerkenswert notieren konnte. Zum einen hat Ewald Peter Falk in nur 4 Zügen geschaft, und zum Anderen spielte Günter Thieme gegen Hans-Peter Engel remis. Somit hatte Günter Thieme und ich jeweils 5 Punkte. Doch Günter hatte die bessere Buchholzwertung. Jetzt stand es fest. Ewald Heck war wieder einmal Westdeutscher Meister geworden. Ich hatte meinen Titel verloren und wurde Dritter. Günter Thieme wurde Zweiter. Leider musste Ewald Heck schon nach dem Mittagessen nach Hause abreisen, hatte er doch am nächsten Tag schon wieder einen Schachtermin. Wir verabschiedeten uns von ihm mit den besten Glückwünschen und hofften darauf, dass wir uns alle bald einmal wieder treffen würden. Die Siegerehrung fand also am Abend leider ohne ihn statt.

 

Am Sonntag, den 28. Februar 2010, fuhren die meisten gleich nach dem Frühstück wieder Heim. Da sie alle Vollpension gebucht hatten, nahmen sie für das Mittagessen ein Lunchpaket mit auf die Reise. Das Wetter wollte sich wirklich von allen schlechten Seiten zeigen und fing noch am selben Tag mit Sturmböen an.  Für mich war es trotz allem ein schönes Turnier. Ich würde gern in 2 Jahren wieder dabei sein.

(Detlef Kaiser)

 

 

Die NRW-Meisterschaft des Bezirks West im DBSB fand vom 21. – 27.02.2010 im Aura-Zentrum Bad Meinberg statt. Diesmal gingen lediglich 12 Teilnehmer an den Start. Als Titelverteidiger ging Detlef Kaiser ins Rennen. Der DWZ-Schnitt aller Spieler lag bei 1340. Die Startrangliste wurde von Wolfgang Selig (1702) angeführt gefolgt von Ewald Heck (1672), Detlef Kaiser (1617) und Günther Thieme (1586). Das Turnier verlief sehr harmonisch. Der Vormittag stand zur freien Verfügung, was einige von uns zu Wanderungen im verschneiten Wald oder im Kurpark nutzten.

 

Nach den Partien, die jeweils ab 13.30 Uhr gestartet wurden, trafen wir uns oft zur Analyse in der Cafèteria bei Kaffee und Kuchen wieder. Zwei Abende waren von vielen Teilnehmern für den Saunabesuch genutzt worden. Auch das Schwimmbad war häufig Treffpunkt vieler Spieler und deren Begleitungen. Am Mittwochabend hatte Turnierleiter Günther Thieme ein Schnellschachturnier mit 10 Spielern organisiert. Allabendlich trafen wir uns nach dem Abendessen auf ein frisch gezapftes Pils an der Bar und bei Plaudereien. Die Spielbedingungen im Aura-Zentrum waren wieder einmal ausgezeichnet und auch die Verpflegung war gut.

 

Zum Turnierverlauf: Nach drei Runden lag ein Trio an der Tabellenspitze: Günther Thieme und die beiden Bretthopper Hans-Peter Engel und Ewald Heck führten dass Feld mit je 2,5 Zählern an. Zwei Runden später hatte ich einen vollen Punkt Vorsprung und verteidigte diesen Abstand bis ins Ziel. Drei Spieler beendeten das Turnier ohne Niederlage: Wolfgang Selig (auch als Remiskönig bekannt), Günther Thieme und ich selbst.

 

Erfreulich für die Bretthopper ist festzuhalten, dass wir die Plätze 1, 3 und 5 belegen konnten!

 

(Text: Ewald Heck)

 

Endstand nach 7 Runden

  1. Heck,Ewald.......  6,0 28,0

  2. Thieme,Günter....  5,0 28,0

  3. Kaiser,Detlef....  5,0 23,0

  4. Selig,Wolfgang...  4,5 29,0

  5. Engel,Hans-Peter.  4,0 28,0

  6. Raestrup,Norbert.  4,0 24,0

  7. Falk,Peter.......  3,5 23,5

  8. Höhmann,Werner...  3,0 22,5

  9. Mankiewicz,Jürgen  2,5 20,5

 10. Brell,Matthias...  2,0 25,0

 11. Böttcher,Bertold.  2,0 20,5

 12. Selig,Ursula.....  0,5 22,0

 

 

 

Bericht vom Weihnachts-Schachturnier

der Schachabteilung der DjK Arminia Eilendorf

am 19. 12.  2009.

 

Wie in den Vorjahren wurden sehbehinderte und blinde Schachspieler von Kurt Schorn, der langjähriges Mitglied dieser Schachabteilung ist, zu diesem sehr beliebten Turnier eingeladen.

 

Eine Besonderheit für die heimischen Teilnehmer war sicher, dass die Blinden-Mannschaft "Bretthopper Rheinland", die sich erst kürzlich aus dem Blinden-Schachclub Köln-Bonn gegründet hatte, hier zum Wettkampf antraten. Auch Kurt Schorn aus Aachen gehört - wie Willi Beckmann aus Leverkusen, Ewald Heck aus Troisdorf und Hans-Peter Engel aus Weißenthurm - zu dieser Mannschaft "Bretthopper", da auch er erblindet ist. Diese vier Spieler kämpften auf ihren Blinden-Schachbrettern, was viele der etwa 36 Teilnehmer erstmalig erlebten. Die vielen Fotos, die geschossen Wurden, scheinen das zu bestätigen.

 

Nach schwieriger Anreise - bedingt durch den plötzlichen Wintereinbruch - kamen wir gegen 15.30 Uhr im Bahnhof Rothe Erde an, wo uns Eckhard Reckrs (DjK Eilendorf) mit dem Kleinbus abholte, so dass wir kurze Zeit später im Turniersaal standen und aufs herzlichste von den Eilendorfern begrüßt wurden.

 

Beim Genuß von Christstollen und Gllühwein wurde das Turnier gestartet. Es wurden 7 Runden nach Schweizer System gespielt, wobei die Bedenkzeit pro Spieler 15 Minuten betrug. Es wurde hart - aber sehr fair - gekämpft, so dass die Begegnung und das Kennenlernen im Gespräch viel Raum bekam.

 

Gegen 19.00 Uhr waren die letzten Partien gespielt, die Punkte vergeben, und es folgte die Siegerehrung, die in vielen Fotos festgehalten wurde. Allen Teilnehmern wurde seitens der Gastgeber eine Weihnachtstüte mit allerlei Aachener Süßigkeiten - und einer Flasche Wein (Merlot) - als Wegzehrung überreicht, die Kurt Schorn für alle Teilnehmer spendiert hatte und dankend angenommen wurde.

 

Nun fuhren wir gemeinsam in ein nahegelegenes - sehr gemütliches - Restaurant, wo bei schmackhaftem Essen und erfrischenden Bieren dieser Turniertag in Eilendorf zu ende ging. Gegen 22.55 Uhr stiegen die Bretthopper Willi, Ewald und Hans-Peter in Rothe Erde in den Zug, der sie dann wieder nach Köln brachte. Erika, Ewalds Frau, setzte Willi, den müden Bretthopper, am Breslauer Platz in ein Taxi, welches ihn dann schnell an die Seite seiner Frau Josefine zurück brachte. Hiermit möchte ich mich nochmals ganz herzlich bei Erika bedanken!

 

Willi Beckmann

Leverkusen, 23.12.2009

 

           

   

Bericht von der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft 2009

 

Die XX. Deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Blindenschach fand vom 25. bis 29.10.2009 in Bad Salzuflen statt. Gespielt wurde in der Villa Dürrkopp, wo wir uns sehr wohlfühlten. Wir, das Team „BRETTHOPPER RHEINLAND“, waren mit Kurt Schorn  (Aachen), Ewald Heck (Troisdorf), Hans-Peter Engel (Weißenthurm) und Willi Beckmann (Leverkusen) sowie mit Erika Heck als guten Geist der Truppe angereist. 

 

16 Mannschaften mit je 4 Akteuren gingen an den Start. Es wurden 5 Runden Schweizer System gespielt. Unter allen Teams waren wir aufgrund der durchschnittlichen Spielstärke von 1556 DWZ als Nr. 10 ins Rennen gegangen. Gleich zu Beginn ernteten wir die Aufmerksamkeit vieler Spieler und Begleitungen, als wir mit einem eigens für uns erstellten Trikot mit dem Namenszug an die Bretter gingen. Die Trikot’s für die „BRETTHOPPER RHEINLAND“ sponserte Erika – dafür herzlichen Dank!

 

Wie verlief nun für uns das Turnier?

In der Auftaktrunde setzten wir uns überraschend klar mit  3,5 :  0,5 Punkten gegen die als Nr. 14 gesetzte Mannschaft Hamburg II (1324 DWZ) durch. Die Runde 2 bescherte uns die Nr. 6 der Rangliste: Gegen Hamburg I (1708 DWZ) ertrotzten wir ein starkes  2 :  2-Remis. Auch die dritte Runde verlief positiv, denn wir blieben weiterhin unbesiegt, denn der Kampf gegen Frankfurt (1476 DWZ), das als Nr. 11 gesetzt war, endete Remis. Hannover als amtierender Meister mit einem DWZ-Schnitt von 1974 zeigte uns in Runde 4 aber dann, wo die Glocken hingen und fügte uns eine deftige  0 :  4-Niederlage bei. In der Schlussrunde saß uns die als Nr. 15 gesetzte Damenauswahl (1320 DWZ) gegenüber. Wir lösten die Aufgabe mit einem klaren  3 :  1-Sieg. 

 

Bester Punktesammler für uns war Kurt an Brett 1 mit 3,5 Punkten aus 5 Partien! Ewald am 2. Brett und Willi an Brett 4 waren mit je 3 Zählern ebenfalls sehr zufrieden. Einen Punkt steuerte Hans-Peter an Brett 3 zum tollen Gesamterfolg bei. 

 

Die Freizeit am Vormittag verbrachten wir mit teils größeren Wanderungen im nahegelegenen Wald und kehrten vor der Rückkehr ins Hotel in aller Regel in eines der vielen Cafes ein, wo wir uns bei heißen Getränken erfrischten. Nach dem Abendessen schlenderten wir meist in die Fußgängerzone, wo wir bald in einer gemütlichen Eckkneipe den Tag Revue passieren ließen. 

 

Leider musste Willi am Donnerstag nach der letzten Partie vorzeitig die Heimreise antreten, weil seine Frau Fine sich wegen eines chirurgischen Eingriffes ins Krankenhaus begeben musste. Er konnte daher leider nicht an der Siegerehrung teilnehmen, die der 1. Vorsitzende des DBSB, Ludwig Beutelhoff, im Spielsaal vorgenommen hat. Als durchaus sensationell ist der 6. Platz zu bewerten, den wir mit einem Punktekonto von  6 :  4 Mannschaftspunkten erreichten!

 

Text: Ewald Heck

 

Zum Turnierverlauf schreibt Toni Lindenmair(Augsburg) in seiner Schach-Infomail 999 folgendes:

 

Erfolgreiche Titelverteidigung durch SK Turm Hannover

 

Buchstäblich in letzter Minute gelang es dem Mannschaftsmeister des DBSB von 2007, dem SK Turm Hannover, seinen Titel zu verteidigen. Bei der 20. Auflage der MM des DBSB war allerdings ein klein wenig Glück nötig, um die zweite Meisterschaft in trockene Tücher zu bringen.

 

Zunächst sah es gar nicht gut für die Hannoveraner aus. Eine Niederlage gegen den BSC München ließ die Titelverteidigung in weite Ferne rücken. Erst als München in Runde 4 gegen Leipzig patzte, war die Titelchance wieder da.

 

Allerdings nicht nur für die Mannen aus Niedersachsen. Vor der Schlussrunde besaßen noch fünf Teams die Möglichkeit, sich in die Siegerliste einzutragen. Neben Hannover, München, Leipzig und Heidelberg fand sich auch überraschend Augsburg in der Spitzengruppe wieder.

 

Am ende musste Fortuna mithelfen, um den neuen Meister zu küren. Zwar gewannen sowohl Hannover als auch München ihre Kämpfe, die Entscheidung über den Titel fiel aber im Match Heidelberg gegen Augsburg. Das 2:2 in dieser Begegnung machte Hannover zum Sieger, bei einem Sieg der Heidelberger wären die Münchener die Glücklichen gewesen. So musste sich München mit Platz 2 gegnügen, während sich die Augsburger über Bronze freuen konnten.

 

Bei diesem Turnier kam zum ersten Mal eine etwas abgewandelte Form des Schweizer Systems zur Anwendung. Ob sich dies bewährt hat, möge jeder für sich selbst entscheiden. Vermutlich ist das aber schlicht und ergreifend Glaubenssache.

 

Als Zweitwertung nach den Matchpunkten kam die Buchholz-Wertung zum tragen.

Auch hier gilt: Es gibt gute Gründe für die Buchholz- aber auch genau so gute Gründe für die Brettpunktwertung. Ein Schweizer System wird wohl immer ein Kompromiss sein, aber auch das ist nur eine Binsenweisheit.

 

Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass als einziger der 66 eingesetzten Spieler FM Oliver Müller mit 5,0 Punkten an Brett 1 eine weiße Weste behielt. Aber auch die 4,5 Punkte des Augsburgers Alfred Stahl, einem der ältesten Teilnehmer des Turniers, haben seiner Mannschaft enorm geholfen.

 

Schlussstand:

 

     Name:                                            MP    BuMP     BP       G        R         V

 1. Hannover 1                                    8        31           14,5     4         0         1

 2. München 1                                    8         31           12,5     4         0         1

 3. Augsburg 1                                   7          29          13,5      3        1         1

 4. Heidelberg 1                                 7          27          13         3        1         1

 5. Leipzig 1                                      6          34          13          3       0         2

 6. Bretthopper Rheinland 1              6          27         10,5        2       2        1

 7. Essen 1                                         6           26        10           3       0       2

 8. Frankfurt 1                                   6           24        10,5        2       2       1

 9. Hamburg 1                                   5           19        11,5        2       1       2

10. Stuttgart 1                                   4           27         9,5          2      0       3

11. Berlin 1                                       4           26        10           2       0       3

12. Hamburg 2                                  4           23         11          2       0       3

13. Köln/Bonn 1                               4            19         7           2       0       3

14. Damen 1                                     3           20         6,5         1       1       3

15. Augsburg 2                                 2           19        4,5         1       0       4

16. Essen 2                                       0           18        2,5          0      0       5